Gynäkologische Leistungen



Krebsvorsorge


Der Krebsabstrich, auch als PAP Abstrich bezeichnet, ist Bestandteil der Krebsvorsorgeuntersuchung. Hierbei werden Zellen von der Oberfläche des Muttermundes und aus dem Gebärmutterhals auf einem Abstrichgläschen fixiert und in ein spezialisiertes Labor versandt. Ein besonders differenziertes Verfahren stellt die Dünnschichtzytologie mittels THIN PREP® Methode dar. Bei auffälligen Ergebnissen kann die Analyse von HP Viren (humane Papillomviren) erforderlich sein: HPV Test. Weiterhin gehört zur Krebsvorsorge das Abtasten der Brustdrüse, sowie die Tastuntersuchung der Gebärmutter und Eierstöcke. Zusätzlich kann der Ultraschall des inneren Genitale und der Brust bei medizinischer Indikation oder als Wahlleistung bei erhöhtem Sicherheitsbedürfnis Ihrerseits ein diagnostisch wertvolles Instrument darstellen. 

Krebsvorsorge

Kinderwunsch


Kinderwunsch

Tritt eine gewünschte Schwangerschaft im Laufe eines Jahres nicht ein, spricht man von Sterilität. Hierbei können die Gründe sowohl auf weiblicher  als auch auf männlicher Seite vielfältig sein. Für die Abklärung der vermuteten männlichen Sterilität ist der Urologe oder auch Androloge zu konsultieren. Bei der Ergründung der weiblichen Sterilität sind die Ursachen in hormonellen Störungen ( Zyklusanomalien, Ungleichgewicht zwischen männlichen und weiblichen Hormonen, Schilddrüsenfunktionsstörungen, Progesterondefizit ) - komplexen Krankheitsbildern ( Endometriose, PCO-Syndrom ) - oder auch in organischen Hindernissen ( Myome, Polypen, Malformationen, Eileiterundurchgängigkeit ) zu suchen. 

Liegt die Sterilitätsbehandlung jenseits unseres Kompetenzbereiches - oder sind ( was ebenfalls nicht selten vorkommt ) keine Gründe nachweisbar, arbeiten wir in engem Zusammenschluss mit hochqualifizierten Kinderwunsch Zentren und ambulanten OP Tageskliniken. 

 


Wechseljahresbeschwerden


Die Behandlung subjektiver Symptome und einhergehender organischer Veränderungen, sowie die Empfängnisverhütung erfordern besondere Beachtung. Die typischen klimakterischen Veränderungen wie z.B. irreguläre Zyklusintervalle, Hitzewallungen, Schlafstörungen, Erschöpfungsanzeichen oder Stimmungsschwankungen, Haut- und Schleimhautatrophie sowie abnehmende Knochendichte bis hin zur Osteoporose sind der nachlassenden zyklischen Hormonproduktion der Eierstöcke geschuldet. Dies beginnt mit einer Abnahme der Progesteronproduktion der ein Östrogendefizit folgt und unter anderem später zum Gesamtbild des Postmenopausensyndroms führt.

Ob für Sie die sogenannte HT ( Hormontherapie ) im Einklang adäquater Maßnahmen Ihrer Lebensführung ( Bewegung, Sport, Ernährung, etc. ) oder alternative Konzepte ( z.B. auf pflanzlicher Basis ) in Frage kommen, hängt wesentlich von Ihrer Bereitschaft und möglichen individuellen Risikofaktoren ab.

Wechseljahre

Ultraschall


Ultraschall

Der Ultraschall ist für den Gynäkologen und Geburtshelfer das wichtigste Instrument in der bildgebenden Diagnostik. So geht es in der Gynäkologie um die Darstellung der Brust, des inneren Genitale ( Gebärmutter und Eierstöcke ) und dessen unmittelbare anatomische Umgebung. Hierbei sind Raumforderungen (Zysten, Myome, Fibrome) deutlich präziser und frühzeitiger darstellbar, als es die Vermutung durch die Tastuntersuchung erlauben würde. 

In der Schwangerschaft und Pränatalmedizin ist der Ultraschall zur Dokumentation der zeitgerecht verlaufenden, fetalen Entwicklung und zum Fehlbildungsausschluss unverzichtbar. Die Farbdoppler Darstellung der Gefäße präzisiert die Diagnostik und gibt Auskunft über den kindlichen  Versorgungszustand. 

In beiden Anwendungsbereichen sind wir mit unseren hochauflösenden 3D/4D fähigen Geräten auf dem neuesten technischen Stand.  

 

 


Brustkrebsfrüherkennung und Anleitung zur Brustselbstuntersuchung


 

Die Selbstuntersuchung der Brust bietet eine sinnvolle Ergänzung zur gynäkologischen Tast- und Ultraschalluntersuchung. Hierbei geht es weniger um die Aussagefähigkeit einer meist eher nicht zuverlässigen Eigendiagnose, als vielmehr um die Entwicklung der Feinfühligkeit des Tastsinnes bezüglich möglicher Veränderungen sowohl innerhalb eines Zyklus als auch vergleichend zu identischen Zyklusmomenten. - Bei noch vorhandener Zyklusaktivität ist der ideale Zeitpunkt nach der Regelblutung. Nach - oder in der Menopause bei irregulärer oder beendeter Zyklusaktivität sollte dies zu einem monatlich festen Zeitpunkt geschehen. Hierbei sind bösartige Tastbefunde überwiegend schmerzfrei und nicht zyklusvariabel.

Die häufigeren gutartigen Befunde ( z.B. Zysten oder Fibroadenome ) sind  aber oft ebenso deutlich ertastbar. Bei jeder diagnostischen Tastunklarheit gibt der Ultraschall und die Mammographie weiteren Aufschluss. 

Das Mammographie Screening der Krankenkassen sieht diese gering belastende Röntgenuntersuchung zwischen dem 50. und 69. Lebensjahr alle zwei Jahre vor. 

Brustkrebs

Teenagersprechstunde


Teenagersprechstunde

Teenagersprechstunde: www.mädchensprechstunde.de

Sexuell übertragbare Erkrankungen ( STD )

Chlamydiendiagnostik

Labor


Labor

Darmkrebsfrüherkennung,

iFobT ( immunologischer Test auf okkultes Blut im Stuhl ) laut Vorgaben der Krankenkassen oder als Wahlleistung

BTA-STAT-Test: ein Schnelltest zur möglichen Früherkennung von Blasenkarzinomen

 

Verhütung


Verhütung

 

Die für Sie geeignete Anwendung ermitteln wir in einem ausführlichen Gespräch. Hierbei berücksichtigen wir selbstverständlich Ihre Vorstellungen in Abwägung eventuell einschränkender Risikofaktoren.

Verschiedene orale „Pillen“ - Verhütungsring (NuvaRing®) - Verhütungsstäbchen (Implanon®) - hormonelles Verhütungspflaster

3- Monatsspritze

Spiralen: Kupferspirale - Hormonspirale (Mirena®, Jaydess®, Kyleena®)


Impfberatung


HPV- Impfung gegen Humane Papillom Viren (Risikoviren für die Entstehung von Gebärmutterhalskrebs) Röteln, Varizellen, schwangerschaftsrelevante Infektionskrankheiten, saisonale Grippeschutzimpfung für Schwangere

Impfberatung

Tumornachsorge


 Die sehr belastende Erfahrung einer bösartigen Tumorerkrankung verändert bei vielen Menschen die Sicht auf das Leben und erfordert eine besonders sensible, erfahrene und empathische Herangehensweise.

Die psychosoziale Begleitung einer an Krebs erkrankten Patientin ( z.B. Information und Organisation bzgl. Kuraufenthalt ) ist in der Rehabilitationsphase ebenso wichtig wie die turnusgemäßen Nachuntersuchungen in zunächst engmaschigen Quartalsintervallen oder die apparativen Maßnahmen ( Mammographie, Ultraschall, Bestrahlung ). Auch in der Krebsbehandlung arbeiten wir Hand in Hand mit hochkompetenten Fachabteilungen. 

Inkontinenz, Blasenschwäche


Diagnostik, Beratung und Behandlung. Anleitung zum Beckenbodentraining.  Ggf. Weiterleitung an operative Kompetenzzentren